Sevilla: die 10 wichtigsten Sehenswürdigkeiten

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Bei der Planung einer Reise hortet jeder Tourist Informationen über den zu besuchenden Ort, denn er möchte seine Zeit effizient verbringen.

 Sie können einen vorgefertigten Ausflug in Anspruch nehmen oder Ihre Reise selbst organisieren. Wir bieten Ihnen 10 der interessantesten Sehenswürdigkeiten von Sevilla.

Maestranza

Sevilla an einem Tag: Was man sehen und probieren sollte

Die Plaza de Toros de la Maestranza ist die älteste Stierkampfarena Spaniens. Sie bietet Platz für 14.000 Menschen, wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut und im folgenden Jahrhundert architektonisch verändert. Heutzutage ist die Einstellung zum Stierkampf im Land und in der Welt zwiespältig, sodass die Aufführungen immer seltener stattfinden. Die Maestranza ist jedoch in erster Linie ein Museum, in dem man sich über die Geschichte dieser Kunstform informieren, den Weg der Stierkämpfer zum Kampf nachverfolgen und die Pracht des Ortes in vollen Zügen genießen kann. Die Ausstellung informiert über die Traditionen und Regeln des Tauromaqia. Hier können Sie auch die Biografien der berühmten Stierkämpfer kennenlernen, die sich für immer in die Geschichte des Stierkampfes eingeschrieben haben.

Von April bis Oktober ist das Museum von 9:30 bis 21:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 10 Euro für Erwachsene, 6 Euro für Senioren, Kinder von 12 bis 18 Jahren und Studenten und 3,5 Euro für Kinder von 7 bis 11 Jahren.

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Der Goldene Turm

Sevilla: die 10 wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Der Torre del Oro ist einer der wenigen noch erhaltenen Teile der Stadtbefestigung am Ufer des Río Guadalquivir. Das 36 Meter hohe Bauwerk verdankt seinen Namen der Farbe der Fliesen, mit denen es während der maurischen Herrschaft verkleidet war. Jahrhundertelang hatte der Turm zwei Ebenen mit 12 quadratischen Ecken, doch seine heutige Form erhielt er Mitte des 18. Jahrhunderts, als die dritte Ebene in zylindrischer Form hinzugefügt wurde. Nach der Vertreibung der Mauren aus Sevilla wurde der Goldene Turm zunächst als Gefängnis und dann als Lager für die eroberten Reichtümer genutzt. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts ist hier das Schifffahrtsmuseum untergebracht, in dem Dokumente über die Geschichte der Reisen, Navigationskarten und Instrumente ausgestellt sind.

Der Turm ist werktags von 9:30 bis 18:45 Uhr und am Wochenende von 10:30 bis 18:45 Uhr geöffnet, außer an Feiertagen. Die Eintrittskarte kostet 3 € und die Hälfte für Kinder unter 14 Jahren, Rentner und Studenten. Für Kinder unter 6 Jahren und für alle, die montags kommen, ist der Eintritt frei. Einen Audioguide können Sie für 2 Euro mieten.

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Der Stadtteil Triana

Das Gebiet von Triana ist seit der Römerzeit bekannt. Legionäre lagerten hier, um sich von ihren Eroberungen zu erholen. Christoph Kolumbus startete von hier aus eine seiner Reisen an den Ufern des Guadalquivir. Während der maurischen Herrschaft war das Gebiet durch eine Brücke mit dem historischen Zentrum verbunden. Sie müssen hierher kommen, um ein anderes Sevilla zu sehen – fröhlich, laut und ein bisschen verrückt. Immerhin gibt es hier Zigeunersiedlungen, und die Triana ist traditionell die Heimat von Flamenco-Tänzern. Die Gegend ist berühmt für ihre Souvenirs und handgefertigte Keramik und Porzellan.

Palacio de San Telmo

Sevilla an einem Tag: Was man sehen und probieren sollte

Der Palacio de San Telmo wurde Ende des 17. Jahrhunderts als Hochschule der Universität von Mareantes erbaut. Die Einrichtung diente der Ausbildung von Spezialisten auf dem Gebiet der Seefahrt. Der Bau wurde von der spanischen Inquisition finanziert. Im folgenden Jahrhundert ließen sich die Herzöge von Montpensier hier nieder, als der Palast ein kunstvolles Portal erhielt. Heute ist das Gebäude mit Skulpturen von 12 berühmten Sevillanern geschmückt, darunter Diego Velazquez und Esteban Murillo.

Die Besichtigung des Palastes ist kostenlos, aber eine Anmeldung ist erforderlich. Besichtigungen sind donnerstags, samstags und sonntags möglich.

Plaza de España

Sevilla: die 10 wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Die Plaza de España wurde vor weniger als 100 Jahren eigens für die Ibero-Amerikanische Ausstellung gebaut. Sie ist im Neo-Mudéjar-Stil gehalten – einer Synthese aus maurischer und spanischer Architektur. Heute ist er ein beliebter Ort für Spaziergänge von Sevillanern und Besuchern. Der Platz ist ein Oval, das von einem Kanal eingerahmt wird. Auf ihm kann man eine Bootsfahrt unternehmen. Vier Brücken, die die mittelalterlichen Königreiche Spaniens symbolisieren, führen zu den Gebäuden, die einst als Ausstellungspavillons dienten. Heute beherbergen sie Regierungsbüros. Das größte Gebäude, die Regierung von Andalusien, ist mit Keramiktafeln geschmückt, die wichtige Ereignisse im Leben des Landes erzählen. Der Platz war eine Inspirationsquelle für Filmemacher.

Der Alcázar von Sevilla

Sevilla an einem Tag: Was man sehen und probieren sollte

Der Alcázar von Sevilla (Real Alcazar de Sevilla) wurde während der Almohaden-Dynastie erbaut. Heute ist er nur noch ein kleiner Teil des großen Komplexes. Nach dem Fall des maurischen Regimes fügten die christlichen Könige dem Ensemble weitere Paläste und Gärten hinzu. Der arabische und der gotische Stil koexistieren in der Architektur der Festung auf wunderbare Weise, sie halten sich die Waage und ergänzen sich gegenseitig. Alcazar ist auch ein einzigartiges Parkensemble mit exotischen Pflanzen, Springbrunnen, lauschigen Hainen und Alleen. Kein Wunder, dass die Macher von Game of Thrones diesen Ort für Dreharbeiten wählten und ihn zum Palast von Doran Martell, Prinz von Dorne, machten.

Die Festung ist von April bis September täglich von 9:30 bis 20:00 Uhr für Besucher geöffnet. Die Eintrittskarte kostet 15,5 Euro, für die Besichtigung der königlichen Gemächer muss man 5,50 Euro extra bezahlen. Für Studenten und Rentner wird der Preis auf 6 Euro reduziert. Ein Audioguide zu den interessantesten Sälen und üppigen Gärten kann im Voraus unter diesem Link heruntergeladen werden.

Buchen Sie ein Ticket nach Alcázar über diesen Link.

Das Stadtviertel Santa Cruz

Das Barrio de Santa Cruz liegt direkt außerhalb der Mauern des Alcázar. Es wird oft als das «echte» Sevilla bezeichnet. Es wurde von Juden gegründet, die vor der Verfolgung in Toledo flohen. Hier befinden sich das Rathaus, das Archiv der Indios, das Dokumente über die Eroberung Amerikas durch die Spanier enthält, und das Gebäude, in dem der berühmte Künstler Murillo lebte. Santa Cruz ist auch ein Labyrinth aus engen Gassen, durch das man die Atmosphäre der Stadt spüren kann. In diesem Viertel befinden sich die Kathedrale von Sevilla, die Plaza Doña Elvira, auf der es von Orangenbäumen wimmelt, und die Calle de la Serpent, das Handelszentrum der Stadt.

Die Kathedrale von Sevilla

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Die Kathedrale von Sevilla ist der größte gotische Sakralbau Spaniens. Während der maurischen Herrschaft war der Ort eine Moschee. Nach der Vertreibung der Eindringlinge wurde mit dem Bau einer Kirche begonnen. Von dem islamischen Heiligtum blieb nur der Orangenhof übrig, und das Minarett wurde zu einem fünfstöckigen Turm umgebaut, der heute Giralda heißt. Die Kathedrale beherbergt die Werke von Murillo, Velazquez und Goya sowie das Grab von Christoph Kolumbus.

Ein Besuch der Kirche ist das ganze Jahr über möglich. Das Ticketbüro ist montags von 11:00 bis 15:30 Uhr, dienstags bis samstags von 11:00 bis 17:00 Uhr und sonntags von 14:30 bis 18:00 Uhr geöffnet. Eine Online-Reservierung ist vorzuziehen und kostet weniger: 11 Euro für einen Erwachsenen, 6 Euro für Studenten und Senioren (buchen Sie Ihr Ticket hier). Der Eintritt in die Kathedrale ist montags von 16:30 bis 18:00 Uhr für alle frei. Für den Audioguide müssen Sie 4-5 € extra bezahlen. Wir laden Sie ein, den Audioguide unseres Autors mit den interessantesten Geschichten über die Kathedrale von Sevilla auf Ihr Smartphone herunterzuladen.

 Das Museum des Flamenco

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Das Museo del Baile Flamenco wurde von der international bekannten Tänzerin Cristina Hoyos gegründet. Ein Teil der Ausstellung stammt aus ihrer persönlichen Sammlung. Die Besucher können die Geschichte des Tanzes kennenlernen (die Sevillaner glauben, dass seine Heimat ihre Stadt ist), die Kostüme und Utensilien sehen, die zu jeder Aufführung gehören, und an Meisterkursen teilnehmen. Nach einer theoretischen Einführung in diese Kunstform werden die Besucher mit einer mitreißenden Aufführung verwöhnt; die lokalen Showprogramme gelten als einige der besten in ganz Spanien.

Die Museumsausstellung kann täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr besichtigt werden (letzter Einlass ist um 18:15 Uhr). Die Aufführungen beginnen um 17:00, 19:00 und 20:45 Uhr, im Sommer auch um 22:45 Uhr. Die Eintrittskarte für das Museum kostet 25 Euro, Studenten und Senioren zahlen 18 Euro, Kinder von 6 bis 12 Jahren zahlen 12 Euro. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei. Für eine kombinierte Eintrittskarte für das Museum und die Show müssen Sie 4 Euro hinzurechnen. Sie müssen Ihren Besuch reservieren.

Das Metropol Parasol

Sevilla: die 10 wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Das Metropol Parasol ist bei den Einheimischen beliebt und eine Touristenattraktion. Der Komplex wirkt modern und kühn vor dem Hintergrund der klassischen Gebäude Sevillas. Im Untergeschoss befindet sich das Antiquitätenmuseum – die Überreste römischer und arabischer Strukturen, die bei Ausgrabungen auf dem Gelände entdeckt wurden. Der zentrale Markt befindet sich im ersten Stock. Er befand sich schon vor dem Bau der Metropole an dieser Stelle und ist heute interessant dekoriert und ein Anziehungspunkt für Touristen. Auf der obersten Etage gibt es eine Aussichtsplattform. Von hier aus kann man Sevilla aus einer Höhe von 28 Metern überblicken. Und auf dem Dach gibt es speziell eingerichtete Stege, von denen aus man die Stadt von verschiedenen Punkten aus betrachten kann.

Das Museum ist von Dienstag bis Samstag von 10:00 bis 20:00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bis 14:00 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt 2 Euro.

Die Aussichtsplattform ist täglich von 9:30 Uhr bis Mitternacht für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Preis beträgt 5 Euro tagsüber und 8 Euro bei Sonnenuntergang. Der Komplex beherbergt auch die Videoshow Feeling Sevilla und nächtliche Lichtvorführungen. Diese Veranstaltungen kosten extra (etwa 10 Euro).

Sevilla ist sowohl bei Tag als auch bei Nacht schön. Ein Besuch hier wäre nicht vollständig, wenn man nicht in einem der gemütlichen Restaurants zu Abend gegessen hätte und nachts im Licht der Sterne spazieren gegangen wäre. Und das bedeutet, dass Sie sich um einen Platz zum Übernachten kümmern müssen.

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